Donnerstag, 10. Januar 2013

Der Ener-G-Force und die Designfrage

Der Ener-G-Force von Daimler. (c) Daimler
Konzeptfahrzeuge sollen mit ihrer Form provozieren. Läuft die Kritik auf Hochtouren, haben die Designer genügend Futter, um Entscheidungen zu treffen. Das Zukunftsauto Ener-G-Force von Daimler ist ein mit einer Wasserstoffbrennstoffzelle betriebenes Zero-Emission-Vehicel. Trotz seines sehr in die Zukunft gerichteten Designs, das Moderne an dem Fahrzeug aber ist der alternativer Antrieb. Der eingebaute Brennstoffzellenantrieb nutzt dazu Wasserstoff, den ein Hydro-Tech-Konverter aus dem auf dem Dach aufgefangenem Wasser umwandelt.

Als wir den Wagen auf der diesjährigen Auto Show in Los Angeles sahen, kam uns einiges bekannt vor. Also haben wir im Archiv gekrammt und siehe da. In rudimentären Dingen gibt es Ähnlichkeiten zum  Rugged Sports Coupe von Toyota.

Der Rugged Sports Coupe von Toyota. (c) Toyota 
Und der Wagen wurde bereits vor zwölf Jahren, im Jahr 2011, auf der Auto Show in Chicago vorgestellt. Dieses Modell soll dem japanischen Autohersteller nun als Inspiration für einen Crossover dienen, der dem Nissan Juke Konkurrenz machen soll.

Noch hüpft sie fröhlich, die Born Mobil Generation

Born Mobil Generation (c) Andreas Burkert
Einem Dauerbeschuss ähnlich haben sich die Großen der IT-Branche zu Born Mobil bekannt. Soeben taten sie es auf der weltgrößten Konsummesse, der CES. Und sie schickten dynamisch herumhüpfende Tweens über die Bühne und jeder zweite Satz war: "Hey, I am born mobile." Zusammen waren sie die "We are the born mobil generation".

Sie waren dabei so fröhlich aufgesetzt, dass sie die Gefahren der überall-und-jederzeit-mobilen Verfügbarkeit aus den Augen verloren haben. Denn die Technik, die sie nutzen, beherrschen sie nicht. Nicht einmal dem Erfinder ist es möglich, die Folgen seiner Schaffenskraft zu überblicken.

So offenbart sich die Jugend der digitalen Datenkrake. Denn nichts anderes ist das Ziel der Großen der IT-Branche: Geht raus in die Welt, und nimmt mit diese Eure digitale Fessel.

Die Hüpfenden und die Dummen jetzt auf dem Videokanal youtube

Mittwoch, 9. Januar 2013

Der Angkor EV 2013 ist ein Elektroauto aus Kambodscha

(c) Rann Reuy/Phnom Penh Post
Das bekannteste Touristenziel in Indochina - ehemals die Länder Laos, Kambodscha und Vietnam - ist der Angkor Wat. Ein riesiger hinduistischer Tempel inmitten des Urwalds. Doch in Zukunft dürften auch Freunde der werteorientierten Mobilität ins südostasiatische Land Kombodscha reisen. Denn die Heng Development Company hat nun einen Elektrokleinwagen für unter 10.000 US-Dollar im Angebot. Der Angkor EV 2013 wurde vor zwei Tagen  in Phnom Penh präsentiert. Laut dem Generaldirektor des Unternehmens, Seang Chan Heng, soll der Wagen maximale 60 km/h fahren.

Ob der Wagen allerdings bald auf den Markt kommt, ist ungewiss. Ursprünglich war geplant, bereits Ende 2012 mit der Produktion zu starten. Gemeinsam mit dem Erfinder Nhean Phalloek will Heng eine Autofabrik für Elektroautos errichten.

Dienstag, 8. Januar 2013

BMW forciert seine Efficient-Dynamics-Strategie

Das Konzeptauto BMW Spyder (c) BMW Group
Die BMW Group setzt verstärkt auf emissionsarme und emissionsfreie Antriebssysteme. Der bayerische Autohersteller forciert deshalb seine Efficient-Dynamics-Strategie. Auf der To-Do-Liste stehen ganz oben das Entwickeln optimierter Verbrennungsmotoren, Active-Hybrid-Modelle, die Weiterentwicklung der Nutzung von Wasserstoff als Energieträger sowie die Elektromobilität durch vollelektrische Antriebe und Plug-in-Hybrid-Antriebe. Die ganze Geschichte lesen sie hier!

Ein Zink-Luft-Akkumulator für die Langstreckenelektromobilität

Lithium-Ionen-Batterien sind noch immer das bevorzugte Speichermedium in einem batterieelektrisch angetriebenen Auto - noch. Denn nach Meinung einiger Wissenschaftler könnten Zink-Luft-Batterien eines Tages wesentliche Vorteile bieten – vorausgesetzt, dass es gelingt, einige materialwissenschaftliche und technische Probleme zu lösen. http://goo.gl/53m9K

Neue Superelektrode für elektrische Energiespeicher im Auto


Prinzip des neuen Elektrodenmaterials Bild: (c) Wiley_VCH

Schon wieder zeigen die Koreaner, dass sie auf dem Gebiet Lihtium-Ionen-Batterie und Brennstoffzelle an vorderster Front agieren. Gemeinsam mit amerikanischen Kollegen hat ein koreanisches Forscherteam ein neuartiges Elektrodenmaterial entwickelt, das auf preiswertem Melaminschaum und Ruß basiert. Es gilt als Ausgangspunkt für eine neue Generation preiswerter und hochleistungsfähiger Metall-Luft-Batterien und Brennstoffzellen. Die ganze Geschichte dahinter  - http://goo.gl/1yEZL

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Für Schmalschläfer


Auf unserer Reise auf die Lofoten hatten wir mehrere Hotels ausprobiert, die entlang unserer Route lagen. Es waren sehr schöne, sauber Unterkünfte, die in Norwegen allerdings ihren Preis haben. Und die Zimmer demnichtentsprechend klein. Überrascht aber hat uns dieses wohl schmalste Bett.

Wie erwartet forderte das Bett höchste KOnzentration beim Schlafen. Nicht nur, dass einem die Bettdecke dauernd rechts oder links davon rutschte. Auch die Angst vor einem Rausfallen beunruhigte mich.